Stellantis rückt die Transportermarken Citroën, Opel und Vauxhall in den Hintergrund

Ein diese Woche durchgesickerter Strategieplan von Stellantis sieht vor, dass sich der Automobilkonzern auf Peugeot, Fiat, Jeep und RAM konzentriert. Andere Marken sollen eine untergeordnete, regionale oder spezialisierte Rolle einnehmen. Stellantis arbeitet seit Jahren mit erheblichen Verlusten und sucht nach einem neuen Ansatz, um das Unternehmen wieder profitabel zu machen.

Ein häufig geäußerter Kritikpunkt ist die derzeitige Aufteilung der Produktpalette auf zehn verschiedene Marken. Dies wird als zu fragmentiert empfunden und führt dazu, dass ein und dasselbe Produkt unter bis zu sechs verschiedenen Markennamen verkauft wird. So ist beispielsweise der Fiat Ducato auch als Opel Movano, Peugeot Boxer, Citroën Jumper, Vauxhall Movano und Ram Ducato erhältlich. Derselbe Transporter unter sechs verschiedenen Markennamen – das trägt nicht zu einer starken Markenidentität bei.

Über die Details der Pläne ist bisher wenig bekannt. Es ist denkbar, dass Marken mit einer starken Marktposition, wie beispielsweise Vauxhall in Großbritannien, weiterhin lokal präsent sein werden. Für Opel- und Citroën-Fans dürfte diese Nachricht dennoch ein harter Schlag sein.

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