MAN Truck & Bus bietet Kommunen eine breite Palette elektrifizierter Fahrzeugkonzepte, darunter Müllfahrzeuge, Abrollkipper, Ladekrane, Wechselbrücken, Tankwagen und Transporter. So lassen sich große Teile des kommunalen Betriebs emissionsfrei durchführen. Der typische kommunale Einsatz mit häufigem Stop-and-Go-Verkehr und klar geplanten Routen macht diese Anwendungen besonders geeignet für den Elektroantrieb.
MAN verkauft jährlich rund 4.000 Lkw an Kommunen und Feuerwehren. Mit einem Marktanteil von rund 40 Prozent in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Spanien, der Slowakei, Polen, der Schweiz, Belgien, Italien, Ungarn und den Niederlanden ist das Unternehmen stark positioniert.
Die speziell für den Einsatz in Nutzfahrzeugen entwickelten Batterien werden von MAN in Nürnberg produziert und sind auf hohe Zyklenstabilität und lange Lebensdauer im täglichen kommunalen Einsatz ausgelegt.
Im Bereich Aufbauten arbeitet MAN mit verschiedenen Aufbauherstellern zusammen. Elektrische Nebenabtriebswellen (PTOs) und Hochspannungsschnittstellen liefern je nach Anwendung bis zu 90 kW Gleichstrom, an den verschiedene Systeme angeschlossen werden können.
Der Einsatz emissionsfreier Kommunalfahrzeuge ist dann erfolgreich, wenn die Voraussetzungen, Planungssicherheit und marktreife Lösungen gegeben sind. Förderinstrumente können als Anreiz dienen. Darüber hinaus schafft die EU-Richtlinie für saubere Fahrzeuge (CVD) verbindliche Planungssicherheit: Sie gilt EU-weit und verpflichtet öffentliche Auftraggeber in allen Mitgliedstaaten – darunter Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und die Niederlande –, Mindestquoten für die Beschaffung emissionsfreier Fahrzeuge und für Dienstleistungsverträge einzuhalten.
Ab 2026 werden diese Quoten deutlich erhöht, beispielsweise auf 15 Prozent saubere schwere Nutzfahrzeuge und 65 Prozent saubere Busse, von denen mindestens die Hälfte emissionsfrei sein muss.




