Auf der IAA Transportation haben wir sie an verschiedenen Ständen gesehen: elektrisch angetriebene Achsen für Sattelauflieger.
Eine solche E-Achse unterstützt den Vortrieb der SZM und spart dadurch Kraftstoff. Tatsächlich eine nicht unerhebliche Ersparnis: Sie kann je nach Topografie und Zuladung bis zu 50% betragen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das Interesse von Transportunternehmern an dieser Technologie groß ist.
Doch wo soll man eigentlich anfangen, wenn man sich dafür interessiert? Diese Frage haben wir Michael W. Nimtsch, Geschäftsführer Trailer Dynamics aus Eschweiler, gestellt. „Am besten nehmen Sie mit dieser Frage direkt Kontakt zu uns auf,“ lautet seine Antwort. „Wir liefern nicht nur den eTrailer, also einen mit einem eKIT (eAchse, Batterien und Antriebstransteuerung) ausgestatteten Sattelauflieger, sondern auch eine umfassende Beratung und Begleitung während des gesamten Prozesses.“
Die Beratung umfasst unter anderem folgende Punkte:
– Konfiguration des E-Trailers. Berücksichtigen Sie die gewünschte Kapazität des Akkus, sein Eigengewicht und die Ladekapazität.
– eTrailer-Management: Beim Einsatz von E-Trailern werden zusätzliche Anforderungen an das Flottenmanagement und die Tourenplanung gestellt.
– Ladeinfrastruktur: Wo kann und soll der Akku des E-Trailers geladen werden? Müssen lange Fahrten aufgeladen werden und wenn ja, wo?
– Lebenszyklus der Batterie: Am Ende ihrer Lebensdauer muss die Batterie vom Lieferanten zurückgenommen werden.
– CO2-Reduktion: Reduzierung der CO2-Emissionen und Dokumentation der durch das digitale Trailer Dynamics Performance Tool.
– Vorschriften, Steuern, Förderungen und Mautgebühren: Um die Rendite dieser Investition zu überwachen, ist ein umfassendes Verständnis der wirtschaftlichen Voraussetzungen erforderlich.
Trailer Dynamics wird sein eKIT im erstem Schritt ausschließlich in einem Krone-Chassis verbauen. Im zweiten Schritt wird Trailer Dynamics als Systemlieferant das eKIT an alle Trailer Hersteller liefern.


